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Braune Infopost in Schweriner Briefkästen

Mittwoch, 30.Mai 2012 von

Antifa

In den vergangenen Tagen fanden viele Schwerinerinnen und Schweriner eine unangenehme Überraschung in ihren Briefkästen. Mit der Überschrift „De Meckelbörger Bote“ und einem dampfschnaufenden Stierkopf auf dem Titelblatt präsentierte sich in unscheinbarem Gewand die vierseitige Informationsbroschüre. Aber schon nach wenigen Zeilen wird klar, wes Geistes Kind die Autoren sind: Rechtextreme. „Wieder einmal gehen Neonazis in Schwerin mit einfachen Parolen, Geschichtsverdrehungen und Diffamierungen auf Stimmenfang. Das Prospekt belegt, dass die Autoren noch nicht in der gegenwärtigen Realität angekommen, sondern gedanklich in der Zeit des Nationalsozialismus stecken geblieben sind“, sagt der Vorsitzende der Schweriner Jungsozialisten in der SPD (Jusos) Christian Masch.

Die Autoren werben in ihrem Reklamezettel auch für die Errichtung eines rechtsextremen Jugendzentrums in Schwerin, das als Freizeittreff für sogenannte volkstreue Jugendliche aber auch als Bürgerbüro dienen soll. „Rechtsextreme versuchen immer wieder Immobilien zu erwerben oder anzumieten, um rechte Szenetreffs einzurichten. Dies ist vielen Immobilienbesitzern nicht bewusst. Die Jusos Schwerin appellieren daher an alle Immobilienbesitzer, genau zu prüfen, wer und zu welchem Zweck eine Immobilie anmieten oder erwerben möchte. Ein tolerantes und weltoffenes Schwerin kann sich keine rechtsextremen Szenetreffs leisten“, so Masch abschließend.

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KInder- und Jugendrat


           

Endstation Rechts.

Storch Heinar

Jusos Mecklenburg-Vorpommern

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