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Jusos fordern einen Pflegestützpunkt in Schwerin

Samstag, 12.Mai 2012 von

Soziales

Das jüngst von der Stadtverwaltung vorgelegte Haushaltssicherungskonzept wird von den Schweriner Jungsozialisten in der SPD (Jusos) scharf kritisiert. Es sieht u. a. vor, den Beschluss zur Einrichtung eines Pflegestützpunkts in Schwerin zu den Akten zu legen. Dazu erklärt der Juso-Kreisvorsitzende, Christian Masch: „Das vorgelegte Konzept ist nicht nur angesichts der schlechten Haushaltslage als laues Lüftchen an einem heißen Sommertag zu werten, sondern auch als Ausdruck falscher Schwerpunktsetzung. Bereits Anfang letzten Jahres wurde von der Schweriner Stadtvertretung die Einrichtung eines Pflegestützpunktes beschlossen, nachdem das Land alle notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen hat.

Der Pflegestützpunkt sollte es den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen in Schwerin ermöglichen, Antworten auf Fragen rund um die Pflege aus einer neutralen Hand zu bekommen. Leider war die Oberbürgermeisterin bisher nicht in der Lage, den Stadtvertreterbeschluss umzusetzen. Nun soll das Vorhaben endgültig aufgegeben werden. Mit Blick auf die zunehmend älter werdende Bevölkerung in Schwerin und den sich daraus ergebenden höheren Beratungsbedarf zum Thema ‚Pflege’ kann die Streichung des Pflegestützpunkts schlichtweg als sozialpolitischer Blindflug ins Nirgendwo gewertet werden.

Deshalb fordern die Jusos Schwerin die Oberbürgermeisterin auf, umgehend einen Pflegestützpunkt in Schwerin einzurichten und das Haushaltssicherungskonzept grundlegend zu überarbeiten.“

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Endstation Rechts.

Storch Heinar

Jusos Mecklenburg-Vorpommern

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