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Schweriner Jusos begrüßen Neofaschismus-Ausstellung im Stadthaus

Donnerstag, 10.Februar 2011 von

Antifa

Anlässlich des aktuellen Streites um die Neofaschismus-Ausstellung machten sich die Jusos Schwerin am vergangenen Dienstag selbst ein Bild und sahen sich im Stadthaus die Ausstellung an. Dabei stellten die Jungsozialisten fest, dass der Vorwurf des Vorsitzenden der CDU/FDP-Stadtfraktion, Sebastian Ehlers, die Ausstellung sei „linksextremistisch verzerrt“, nicht den Tatsachen entspricht. Es handelt sich ganz im Gegenteil um eine neutrale Ausstellung, die aus demokratischer Sicht auf die Gefahren des Rechtsextremismus und des entsprechenden Gedankengutes in gebotener Deutlichkeit hinweist. Das Stadthaus ist angesichts der Wahl eines NPD-Vertreters in die Stadtvertretung eine gute und geeignete Plattform für die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus in Schwerin.

Dazu erklärt der stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos Schwerin, Roman Möller: „Die Ausstellung stellt eben nicht Nazis und Demokraten in eine Reihe, wie Sebastian Ehlers das behauptet. Im Gegenteil: Die im Stadthaus aufgestellten Tafeln weisen sehr zutreffend darauf hin, dass diskriminierende und diffamierende Tendenzen auch in demokratischen Parteien existieren. Wir können und sollten nicht müde werden, auch darauf immer wieder hinzuweisen.“ Anders als Ehlers rufen die Jusos zum Besuch der Ausstellung ausdrücklich auf: „Wir können allen Interessierten einen Besuch sehr empfehlen. Die Ausstellung trägt zu Information und Aufklärung bei und ist daher insbesondere auch für Schulklassen einen Besuch wert.“, so Möller abschließend.

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Storch Heinar

Jusos Mecklenburg-Vorpommern

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